Zu Löwenstein: Nicht mit fremden Federn schmücken!

CDU-Fraktion erinnert Peter Feldmann an die politischen Urheber der neuen Altstadt

Frankfurt am Main, 08. Februar 2018 - Die CDU-Fraktion im Römer ruft anlässlich des Pre-Openings der neuen Altstadt am Freitag noch einmal in Erinnerung, wer die politischen Urheber des neuen Stadtviertels sind.

 

„Wäre Peter Feldmann vor zehn Jahren OB gewesen, würde es die neue Altstadt so nicht geben“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein. Als damaliger stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Römer habe Feldmann aus seiner Abneigung gegen dieses Projekt nie einen Hehl gemacht. „Noch kurz vor der OB-Wahl 2012, als der Grundsatzbeschluss längst gefallen und das Technische Rathaus bereits abgerissen war, bekannte er in einem Interview, die Altstadt habe für ihn nur ‚zweite Priorität‘.

Und seine Genossen in der SPD-Fraktion haben die Idee, zwischen Dom und Römer ein kleinteiliges Quartier in historischer Kontinuität zu der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Altstadt zu bauen, sowieso jahrelang bekämpft“. Der Gipfel sei der Plan des früheren Baudezernenten Martin Wentz gewesen, anstelle des Technischen Rathauses dem Dom einen nicht minder bombastischen Hotelkomplex vor den Turm zu setzen. „Später, aus Opposition zu Schwarz-Grün, liefen die Sozialdemokraten populistisch zu den Bürgern über, die eine völlig unrealistische Totalrekonstruktion wollten. Diesen politischen Eiertanz möchte uns Peter Feldmann heute am liebsten vergessen machen“, so Löwenstein.

Nach Ansicht des Fraktionsvorsitzenden sei Feldmann allein aus wahltaktischen Gründen zum Altstadt-Fan geworden. „Wenn sich Peter Feldmann in seiner aktuellen Wahlkampfbroschüre das ‚Schmuckstück neue Altstadt‘ in die persönliche Leistungsbilanz schreibt und morgen mit viel Gepränge den Krönungsweg abschreitet, dann begrüßen wir die Einsicht, dass es sich um ein gutes Projekt handelt, aber es gilt auch die alte Moral einer römischen Fabel: mit fremden Federn schmückt man sich besser nicht“, so Löwenstein.

Für Löwenstein sind die Fundamente der neuen Altstadt in der Ära Petra Roth gelegt worden, und zwar unter maßgeblichem Druck der Jungen Union. „Es war, in aller Bescheidenheit, die Frankfurter CDU, die in ihrer Geschichte immer wieder den Wiederaufbau wichtiger Baudenkmäler in dieser Stadt wie der Römerberg-Ostzeile, der Alten Oper, der Stadtbibliothek oder des Thurn und Taxis-Palais gefordert und schließlich auch umgesetzt hat. So haben wir 2007 auch das Dom-Römer-Projekt – zusammen mit unserem Koalitionspartner von den Grünen – auf den Weg gebracht. In diesem Jahr 2018 freuen wir uns sehr, dass Frankfurt am Main mit dem zu Ende gehenden Wiederaufbau von Teilen der Altstadt eine offene Wunde seiner Stadtgeschichte schließt und einen neuen Anziehungspunkt erhält. Das große Bürgerfest im September wird den geeigneten Rahmen bilden, dies gebührend zu würdigen“, sagte der Fraktionsvorsitzende abschließend.

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