Zu Löwenstein: In dieser Zuspitzung nicht in Ordnung!

CDU-Fraktion kritisiert Wahlaufruf der Frankfurter AWO

Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Römerfraktion
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 09. März 2018 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Römer, Michael zu Löwenstein, kritisiert scharf den Wahlaufruf des Kreisverbandes Frankfurt am Main der Arbeiterwohlfahrt e.V. (AWO) zur
OB-Stichwahl am 11. März als „einseitige Parteinahme“ für den SPD-Kandidaten.

„Es ist völlig in Ordnung, wenn eine große Frankfurter Wohlfahrtsorganisation auch zu politischen Fragen inhaltlich Stellung nimmt. Aber in dieser Zuspitzung, nämlich zur Unterstützung eines ganz bestimmten Kandidaten aufzurufen, ist das nicht akzeptabel.

Wir finden das plump und außerdem von vorgestern. Schließlich rufen die Pfarrer auch nicht mehr von der Kanzel dazu auf, die CDU zu wählen“.
Löwenstein verweist darauf, dass der AWO-Wahlaufruf der CDU-Kandidatin indirekt abspreche, sich für eine „solidarische Stadtgesellschaft“ einzusetzen. „Das ist anmaßend. Darauf hat Peter Feldmann mit Sicherheit kein Monopol. Die Frankfurter CDU und mit ihr OB-Kandidatin Dr. Bernadette Weyland steht seit Jahr und Tag für eine ausgewogene und am Prinzip der Solidarität ausgerichtete Sozialpolitik. Die CDU will die hohen sozialen
Standards in dieser Stadt auch künftig erhalten. Unsere Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld bietet hierfür Gewähr. Sie steht verlässlich an der Seite insbesondere der Träger der freien Wohlfahrtspflege“, so Löwenstein.

Der Fraktionsvorsitzende findet es „zumindest gewagt“, dass sich ein für den sozialen Zusammenhalt in Frankfurt wichtiger Träger, der in vielen Arbeitsbereichen wie etwa Jugend- und Altenhilfe, Kitas, Beratung und Betreuung ausländischer Mitbürger, Inklusion, Flüchtlingshilfe oder
Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft mit Millionenbeträgen auch
Zuschussempfänger der Stadt Frankfurt am Main ist, in derart einseitiger Weise politisch positioniert. „Wir rufen die CDU-Wählerinnen und -Wähler dazu auf, daraus ihre eigenen Schlüsse zu ziehen“, so Löwenstein abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben