Nagel: Leichtere Triebwagen für weniger Lärm an der Bahnstrecke

Probefahrten eines Zweisystemfahrzeuges zwischen Höchst und Bad

Frank Nagel, Vorsitzender FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frank Nagel, Vorsitzender FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 05. November 2018 - Am Samstag, den 3.11. fanden auf der Strecke zwischen Höchst und Bad Soden Fahrten eines Zweisystem-Fahrzeuges aus Karlsruhe statt. Im Zuge der Planungen der zukünftigen Regionaltangente West (RTW) ist vorgesehen, ähnliche Fahrzeuge einzusetzen.

Gegenwärtig verkehren auf der RB 11 zwischen Höchst und Bad Soden elektrische Eisenbahnfahrzeuge der Baureihe 1440 der Hessischen Landesbahn.

Sie gehören zur Familie der Nahverkehrstriebzüge des Herstellers Alstom Transport Deutschland und werden ab Fahrplanwechsel auf anderen Strecken im RMV-Gebiet eingesetzt. Diese Fahrzeuge sind vollwertige Eisenbahntriebzüge, können lange Strecken zurücklegen, schneller fahren, sind sehr stabil und schwer und entsprechen damit den „Anforderungen“ des überregionalen Eisenbahnverkehrs.

Frank Nagel, Vorsitzender des Fachausschuss Verkehr der Frankfurter CDU, erläutert, dass die zukünftigen Fahrzeuge der RTW eher mit U-Bahn-Wagen vergleichbar sind: „sie sind leichter, auch stabil aber nicht so robust, werden in der Regel nicht auf längeren Strecken eingesetzt. Deswegen haben sie mehr Türen und sind auch in der Innenausstattung eher wie innerstädtische Nahverkehrsfahrzeuge ausgestattet.“

Nagel ist von der Probefahrt begeistert: „Diese Fahrzeuge sind genau für die Anforderungen im Ballungsraum gemacht und schließen die Lücke zwischen S-Bahn und Straßenbahn. Sie sind deutlich leiser und angenehmer für Fahrgäste und Anwohner und werden einen großen Schritt in Richtung Fahrkomfort und Lärmschutz bringen“.

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