Christian Becker, Ortsvorsteher, Vorsitzender der CDU Oberrrad
Christian Becker, Ortsvorsteher, Vorsitzender der CDU Oberrrad
 Frankfurt am Main, 13. März 2019 - „Sicherlich hat die lange Bauphase auf der Offenbacher Landstraße erhebliche Belastungen für unseren Stadtteil mit sich gebracht, aber es gibt ein paar Dinge, die selbst in diesem Zeitraum als vorteilhaft wahrgenommen wurden“, so der Vorsitzende der CDU Oberrad, Stadtverordnete und Ortsvorsteher Christian Becker.

„Beispielsweise wurde die Führung des Schienenersatzverkehrs über die Gerbermühlstraße als positiv empfunden und vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen wurde der Wunsch an uns herangetragen, eine direkte Busverbindung von Oberrad zum Ostbahnhof einzurichten.“

Mit der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist Oberrad auch nicht gerade gesegnet. Abgesehen von den beiden Ringbuslinien 81 und 82 ist der Stadtteil einzig über die Straßenbahnlinien 15 (in Stoßzeiten) und 16 an den ÖPNV angebunden. Schon der Wegfall der Linie 18 an Samstagen aufgrund der geänderten Linienführung (Gravensteiner Platz – Lokalbahnhof – Südbahnhof – Luisa) stellt für Oberrad einen erheblichen Nachteil dar.

„Eine direkte Verbindung zum Ostbahnhof über die Gerbermühlstraße würde den Bürgerinnen und Bürgern Oberrads eine gute Möglichkeit bieten, in kurzer Zeit die andere Mainseite zu erreichen“, so Christian Becker weiter. „So wäre auch das Gelände der Europäischen Zentralbank sowie der Osthafenpark mit seinen zahlreichen Freizeitmöglichkeiten wesentlich einfacher erreichbar.“

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Frankfurt als Pendlerhauptstadt mit der damit verbundenen, massiven Verkehrsdichte innerhalb des Frankfurter Stadtgebiets zu kämpfen hat. Daher sollte der ÖPNV so gestaltet sein, dass für die Anwohnerinnen und Anwohner der einzelnen Stadtteilen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel doch deutlich attraktiver erscheint als der Gebrauch eines Pkws. „Mit der Einrichtung der vorgeschlagenen Busverbindung würde eine bessere Vernetzung Oberrads erreicht und daher würden wir es begrüßen, wenn unser Anliegen positiv beschieden wird“, so Becker abschließend.

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