Boddenberg: Weiterentwicklung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main muss gemeinsames Interesse aller Akteure sein

Michael Boddenberg, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Michael Boddenberg, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 08. April 2019 - Heute fand in Frankfurt zum wiederholten Male der „Tag der Metropolregion“ statt, der die besonderen Herausforderungen, denen sich Frankfurt/Rhein-Main gegenübersieht, aufgreift. In diesem Jahr steht dabei der Themenkomplex Verkehr, Transport, Logistik und Mobilität im Mittelpunkt der Diskussion. Der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende und Frankfurter Wahlkreisabgeordnete, Michael Boddenberg, erklärte dazu:

 

„Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ist für Hessen ein zentraler wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Standort. Sie zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands und zeichnet sich durch kontinuierliches Wachstum und eine hohe Lebensqualität aus. Ihr Erhalt und ihre Weiterentwicklung, auch im Vergleich zu anderen Metropolregionen Europas, sind für Hessen von zentraler Bedeutung. Wir begrüßen daher das Engagement der Hessischen Landesregierung und vieler weiterer Akteure in der Region, den Dialog voranzutreiben. Es ist unverzichtbar bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen, etwa hinsichtlich der demographischen Entwicklung mit Bevölkerungszuzug, steigender Beschäftigtenzahlen, der intelligenten Flächennutzung oder der Verkehrsinfrastruktur und der Mobilität. In jedem Fall müssen wir einen eigenen, auf die spezifischen Bedarfe dieser Region zugeschnittenen Weg beschreiten. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit der Landesregierung ein. Zentrales Ziel muss die bessere Vernetzung und Förderung der Kooperation in der Metropolregion sein.

Ein Mittel, die Vielzahl von diskutierten Lösungen insbesondere im Bereich der Mobilität zusammenzuführen, wäre die Ausrichtung einer international ausgerichteten Spezialausstellung, wie sie die Koalitionspartner in Hessen vereinbart haben. In deren Rahmen könnten innovative Konzepte und Ideen, etwa für Mobilität, Stadt- und Regionalentwicklung, Flächenaktivierung und Energieerzeugung, entwickelt und demonstriert werden. Dies begrüße ich ausdrücklich.

Wichtige Projekte im Verkehrsbereich sind der Ausbau der S 6 nach Bad Vilbel, die Nordmainische S-Bahn, aber auch andere Projekte, wie die Regionaltangente West oder – bis zur Realisierung eines Schienenringes – die Schaffung leistungsfähiger Schnellbusverbindungen um Frankfurt herum. Dazu leistet auch der im Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgesehene Ausbau der Autobahnkreuze in der Region einen Beitrag. Des Weiteren sind die Aus- und Neubaustrecken des Schienenverkehrs Richtung Fulda und Richtung Mannheim von herausragender Bedeutung. Diese Planungen müssen massiv beschleunigt werden, um die wachsenden Verkehrsaufkommen Rechnung tragen zu können. Über die Digitalisierung von Prozessen kann zudem die vorhandene Infrastruktur besser und gezielter genutzt werden.

Land und Region haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel geleistet und so wesentlich zu Wohlstand und Wohlbefinden der Menschen in Frankfurt/Rhein-Main beigetragen. Auch unter dem Aspekt des internationalen Wettbewerbs muss die strategische Ausrichtung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main weiterhin als ureigenstes, gemeinsames Interesse aller Akteure verstanden werden. Daher begrüßen wir ausdrücklich, wie sich die Akteure in der Region, unter anderem die Industrie- und Handelskammer, systematisch mit diesen Themen befassen.“  

Inhaltsverzeichnis
Nach oben