Daum: Umfahrungen schnellstmöglich ausschildern!

CDU-Fraktion sieht Verkehrsversuch auf der Kippe

Martin Daum, CDU-Stadtverordneter, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Martin Daum, CDU-Stadtverordneter, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 27. August 2019 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Martin Daum, fordert Verkehrsdezernent Klaus Oesterling auf, seine dickfellige Haltung zum Thema Verkehrsführung bei der Mainkai-Sperrung aufzugeben.

„Es reicht nicht, zu sagen, der Autoverkehr wird sich seine neuen Wege schon irgendwie suchen. Wenn der SPD dieses Projekt wirklich wichtig ist, sollte der zuständige Verkehrsdezernent die Versuchsphase auch mit allen nötigen Lenkungsmaßnahmen begleiten, damit sich die Verkehrsteilnehmer auf die fehlende Straßenverbindung einstellen können. Ansonsten nehmen die Bürgerinnen und Bürger den Verkehrsversuch als reine Schikane wahr“.

Mit Blick auf die Verkehrsverhältnisse während des Main- und des Museumsuferfestes sagt Daum: „Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es tatsächlich auch im Normalbetrieb zu den heftigen Staus an der Alten Brücke und zu Verkehrsverlagerungen in die Wohngebiete Sachsenhausens kommt. Parallel sollte der Verkehrsdezernent aber jetzt handeln und mögliche Umfahrungen systematisch ausschildern lassen“. Nach zwei Monaten Probephase, schlägt der Stadtverordnete vor, sollte der Verkehrsdezernent außerdem eine erste Zwischenbilanz ziehen. „Wir gehen davon aus, dass dem Straßenverkehrsamt dann schon mit soliden Daten eine erste Bewertung zu den verkehrlichen Auswirkungen möglich ist. Zudem interessiert uns, wie das gesperrte Mainufer von der Bevölkerung tatsächlich angenommen wird“.  

„Die Beschwerden aus der Bevölkerung und der Wirtschaft über dieses Projekt nehmen zu, das nehmen wir zur Kenntnis. Bleibt das Verkehrschaos auch im Herbst bestehen, steht das Projekt alsbald auf der Kippe“, so Daum abschließend.

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