Daum: Diesel-Fahrverbote sind unbedingt zu verhindern!

CDU-Fraktion sieht Pförtnerampeln als kleineres Übel

Martin Daum, CDU-Stadtverordneter, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Martin Daum, CDU-Stadtverordneter, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 05. September 2019 - In der Diskussion um ein flächendeckendes Fahrverbot für ältere Diesel in Frankfurt am Main signalisiert die CDU-Fraktion beim Thema Pförtnerampeln Gesprächsbereitschaft.

„Wenn wir damit kurzfristig allgemeine Fahrverbote verhindern können und andere Maßnahmen nicht ausreichen sollten, müssen wir notgedrungen auch über Pförtnerampeln am Stadtrand nachdenken. Sie können als vorübergehende Maßnahme eine Verkehrsdrosselung bewirken, die zusammen mit den anderen Vorhaben der Stadt für saubere Luft eine schnellstmögliche Grenzwerteinhaltung ermöglicht“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Daum. 

Für die Union komme es dabei aber auf ein vernünftiges Zuflusskonzept an. „Mögliche unerwünschte Nebeneffekte, wie zum Beispiel Ausweichverkehr in Wohngebiete, müssen schon bei der Planung berücksichtigt werden“, so Daum weiter. Begleitend dazu wünscht sich der Stadtverordnete von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling eine zügige Umsetzung der Digitalisierung in der Verkehrsleittechnik, um innerhalb des Stadtgebiets ohne Staus voranzukommen: „Intelligente Ampelschaltungen, die abhängig von der Verkehrsmenge die Grünzeiten verlängern, müssen Standard werden“.

„Pförtnerampeln sind nicht das größte Übel. Das größte Übel für die Autofahrerinnen und Autofahrer wären Fahrverbote“, so Daum abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben