CDU-Verkehrsausschuss mit Fazit zur Verkehrsumfrage

Zufahrtsregelungen, Verlässlichkeit und Gesamtverkehrsplan dringlich

Frank Nagel, Vorsitzender des FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frank Nagel, Vorsitzender des FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 14. Oktober 2019 - Die veröffentlichte Umfrage zum Verkehr in Frankfurt-RheinMain trifft beim Fachausschuss Verkehr der Frankfurter CDU, unter der Leitung von Frank Nagel, auf große Zustimmung.

Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer hatten die Studie bei Forsa beauftragt. 1.000 Bürger und 300 Wirtschaftsunternehmen in Stadt und Region wurden befragt, wo der Schuh drückt bezüglich ihrer Mobilitätsoptionen.

Deutlich wurde, dass Autofahrer deutlich bessere Informationen über Baustellen wünschen. Auch die Fahrgastinformation im Öffentlichen Personennahverkehr bei Störfällen, Verspätungen und Ausfällen wird kritisch gesehen. Sonst sind die Fahrgäste mit der Verkehrsinfrastruktur im ÖPNV eher zufrieden. Die Autonutzer – Wirtschaftsunternehmen noch stärker als die Bürger – sind aber eher unzufrieden, insbesondere mit dem Verkehrsfluss und dem Parkraum. Einen Punkt stellt Frank Nagel, Vorsitzender des Fachausschusses, dabei besonders heraus: „Die meisten Befragten stimmen darin überein, dass gesonderte Zufahrts- und Parkregelungen für Pflegekräfte, Handwerker und Lieferanten wichtig sind. Das bekräftigen wir im Fachausschuss.“

Nagel weiter: „Das zentrale Stichwort aus der Umfrage ist Verlässlichkeit. Bürger wie Unternehmen wünschen Optionen, um verlässlich von A nach B zu kommen.“ Bausteine hierfür seien nach Auffassung der Befragten u.a. der Ausbau des ÖPNV, die Optimierung des Verkehrsflusses, die Bereitstellung von Park&Ride-Plätzen sowie eine strategische Parkraumbewirtschaftung. Aus Sicht des Fachausschusses der CDU zeigt die Umfrage erneut „einen großen Handlungsbedarf für die Stadt Frankfurt. Ohne einen Gesamtverkehrsplan geht es nicht mehr lange weiter, denn schließlich ist eine Vielzahl von Verkehrsthemen anzupacken. Das muss abgestimmt und stringent erfolgen. Wir fordern den Magistrat auf zu handeln.“

 

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