Schwander: Frankfurt schöner machen – Terrorsperren umgestalten!

CDU-Fraktion will hässliche Betonklötze besser ins Stadtbild integrieren

Yannick Schwander, CDU-Stadtverordneter
Yannick Schwander, CDU-Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 05. Juni 2021 - Der CDU-Stadtverordnete Yannick Schwander fordert, die monströsen Terrorsperren an den Frankfurter Plätzen endlich ansehnlich zu gestalten.

„Mit den ersten Sommertagen kommen wieder mehr Besucher in die City, und diese grauen Dinger in der Innenstadt und in AltSachsenhausen werden den Leuten wieder negativ ins Auge fallen. Ein attraktiver Stadtraum und der Schutz der Menschen müssen sich nicht gegenseitig ausschließen.“ Für Schwander wäre es eine gute Idee, die Terrorsperren z. B. von Frankfurter Künstlerinnen und Künstlern, Schulklassen oder Kinder- und Jugendeinrichtungen mit entsprechenden Frankfurter Motiven verzieren zu lassen. „Die Gestaltung der Schutzvorrichtungen könnte sich auch an die örtlichen Begebenheiten anpassen und Traditionen sowie ortsnahe Sehenswürdigkeiten aufnehmen. So könnte man in Alt-Sachsenhausen Motive der Apfelweinkultur auf die Blöcke bringen und – wenn möglich – kleinere Apfelbäumchen pflanzen. Auf den Terrorsperren würden Pflanzbeete auch generell gut aussehen. Mit Blühbeeten für Insekten oder kleinen Sträuchern würden sie mehr Grün auf die Plätze bringen, für ein besseres Mikroklima sorgen und noch etwas Gutes für unsere Bienen tun“, so der Stadtverordnete. In einem nächsten Schritt ist es für Schwander nur logisch, wenn zukünftig auch fest verbaute Sperren gegen Fahrzeugattacken oder Überfahrtaten installiert werden.

„Das wäre für die Aufenthaltsqualität wie für die Sicherheit ein wirklicher Gewinn! Solche Objekte können zum Beispiel Sitzbänke, Blumenkübel oder Fahrradständer sein, aber auch sicherheitszertifizierte Pollersysteme“, so der CDU-Politiker. Er hält es in diesem Zusammenhang für nicht nachvollziehbar, dass Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) die Frist zur Beantragung von Fördergeldern aus dem Landesprogramm für schönere Terrorsperren am 31. Mai hat tatenlos verstreichen lassen. „Die 30 Mio. Euro aus dem neuen Frankfurt-Plan des Magistrats sind auch für ansprechend gestaltete Terrorsperren vorgesehen. Die nötige städtische Gegenfinanzierung wäre also da gewesen und die neue Koalition hätte unserem dringlichen Antrag, die Landesfördergelder umgehend abzurufen, problemlos zustimmen können. Eine verpasste Chance, die hässlichen Übergangseinrichtungen zügig zu ersetzen.“

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